Der Verein

Geschichtlicher Verlauf

 

Bereits 1981 begann in kleinem Umfang die Arbeit für seelisch behinderte Menschen. Von den betroffenen Familienangehörigen und praktizierenden Ärzten wurden unsere späteren Gründer motiviert, stetige Hilfen für diesen Personenkreis zu initiieren und aufzubauen.

Schon nach kurzer Zeit konnte festgestellt werden, dass die Bemühungen von der Bevölkerung des Landkreises Grafschaft Bentheim wohlwollend angenommen werden. Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenhilfe Grafschaft Bentheim/Emsland war die Folge.

 

Anfang 1983 konnte die Interessengruppe das Haus Dahlskamp in Nordhorn eröffnen. Dort wurden elf Personen untergebracht. Schon bald wurde deutlich, dass seelisch behinderte und suchtkranke Menschen nicht in einem Haus zusammenleben können. Das führte zur Gründung des Vereins "Die Brücke, Verein zur Hilfe psychisch Kranker Grafschaft Bentheim e.V." im Sommer des Jahres 1984. Die erfolgreiche Vereinsarbeit mit seelisch behinderten Menschen und deren Angehörigen hatte solch positive Resonanz, dass der Verein ein zweites Haus, Deegfelder Weg in Nordhorn, anmieten musste. Seinerzeit wohnten dort sieben Betroffene, die ambulant betreut wurden.

 

Darüber hinaus wurde am 01.06.1986 eine Arbeits- und Beschäftigungsstätte für die Bewohner der genannten Einrichtungen in neu angemieteten Räumen, Rovenkamp in Nordhorn, eingerichtet. Die Arbeits- und Beschäftigungsstätte mit zunächst 24 und später 30 Plätzen im Haus Rovenkamp wurde im Laufe der Zeit pflegewirksam anerkannt. Da die Räumlichkeiten des Arbeits- und Beschäftigungsbereiches im Rovenkamp zu einer Konkursmasse gehörten, erfolgte am 01.03.1992 ein Umzug in großzügigere Räumlichkeiten in der Charlottenstrasse in Nordhorn.

 

Für viele Jahre hatte der Verein auch in anderen Häusern der Stadt Nordhorn einige 3er-Wohngemeinschaften. An dieses Wohnungsangebot war eine entsprechende Wohnbetreuung geknüpft. Heute gibt es vom Verein die Wohngemeinschaften im Deegfelder Weg und in der Kokenmühlenstrasse in Nordhorn. Ansonsten findet die ambulante Wohnbetreuung im Landkreis Grafschaft Bentheim in der häuslichen Umgebung des Betroffenen statt.

 

Im Jahr 2008 ist das etablierte Wohnheim vom Dahlskamp ins Stadtzentrum (Kokenmühlenstrasse) von Nordhorn gezogen.

 

Aus der Arbeits- und Beschäftigungsstätte wurde Mitte der 90er Jahre eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen. Diese hat sich stetig erweitert, so dass heute 60 Plätze in zeitgemäßen Werkhallen in der Charlottenstrasse in Nordhorn vorgehalten werden.

Vereinszweck

Die Tätigkeitsbereiche des Vereins sind vom satzungsgemäßen Zweck abgeleitet und in der Praxis entwickelt worden. Der Verein "Die Brücke e.V." hat sich auf gemeinnützige und mildtätige Weise zur Aufgabe gemacht:

 

  • kontinuierliche und akute Hilfe für psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen zu leisten;
  • Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und damit Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen in der Gesellschaft abzubauen;
  • Fortbildungsmaßnahmen durchzuführen und zu unterstützen;
  • Wohnheime und betreute Wohngemeinschaften für seelisch behinderte Menschen einzurichten und zu führen
  • Hilfen beim Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt zu bieten;
  • Arbeits- und Rehabilitationsangebote im Rahmen einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen vorzuhalten.

Vorstand

Vereinsgründer und Vorsitzender:

Johannes Kriese

 

Stellv. Vorsitzender:

Cornelis Landman

 

Beisitzer im Vorstand:

Dr. med. Gerhard Wildermuth

 

Kontakt zum Vorstand:

Die Brücke e.V., Charlottenstr. 18, 48529 Nordhorn

Tel.: 05921/8003-11                Fax: 05921/8003-23